Distanz e.V.

Verhindern Sie Einstiege in den Rechtsextremismus!

Helfen Sie unserer Arbeit noch heute mit einer Spende. Sie erhalten umgehend eine Spendenbescheinigung per Email.

  • Illustration zweier Hanteln

    Distanzierungsarbeit

    Distanzierungsarbeit setzt dort an, wo junge Menschen durch abwertende Vorurteile, menschenfeindliche Aussagen, Symbole oder Handlungen auffallen. Ziel ist es, ihre Hinwendung zu extrem rechten Weltbildern frühzeitig zu verhindern – bevor sich ein geschlossenes extrem rechtes Weltbild oder eine verfestigte Szenezugehörigkeit ausbildet.

    Hinwendungsprozesse sind Prozesse, die in ganz unterschiedlichen Phasen verlaufen, weshalb die Adressat*innen der Distanzierungsarbeit als extrem rechts gefährdet und orientiert beschrieben werden können. Das Spektrum dieser Zielgruppe vereint, dass die Adressat*innen noch nicht fest in eine extrem rechte Szene eingebunden sind, sich aber bereits an der extrem rechten Szene orientieren können. Die im Handlungsfeld gewonnenen Erfahrungen werden – einem Verständnis von Distanzierungsarbeit als pädagogischer Querschnittsaufgabe folgend – systematisch multipliziert: durch die fachliche Professionalisierung von Fachkräften mittels zielgerichteter Fortbildungsangebote sowie begleitender Beratungs- und Coachingformate. Die Fachkräfte schätzen hierbei die niedrigschwelligen und an den täglichen Bedarfen orientierten Angebote sowie das zügige Anbahnen von Distanzierungstrainings.

    Apfel mit Pfeil darin

    Warum ist Distanzierungsarbeit nötig?

    Distanzierungsarbeit gehört in die Breite und in den Querschnitt der Sozialen Arbeit.

    Menschenfeindliche Einstellungen und Handlungen haben in den letzten Jahren sichtbar zugenommen – häufig auch außerhalb organisierter Szenen. Populistische Diskurse verschieben gesellschaftlich und demokratisch legitimierte Normen, und auch junge Menschen übernehmen zunehmend abwertende Haltungen. Es ist wichtig, frühzeitig über menschenverachtende und demokratiefeindliche Einstellungsmuster ins Gespräch zu kommen. So lassen sich sowohl Betroffene vor weiterer Abwertung schützen als auch Radikalisierung und ein möglicher Einstieg in extrem rechte Strukturen vorbeugen.

    Puzzlestück wird eingefügt

    Methodische Arbeitsweise

    Distanz e.V. arbeitet aufsuchend, lebensweltorientiert und jugendkulturell– sowohl on- als auch offline. Das Ziel ist, durch niedrigschwellige Ansprache sinnvolle Alternativen zu menschenfeindlichen Haltungen zu bieten und Reflexionsprozesse zu fördern. Dabei ist das Angebot offen für alle Milieus und es werden bewusst alle Gender in den Blick genommen. Zur Einschätzung möglicher Radikalisierung nutzt Distanz e.V. ein differenziertes Modell von Einstiegsgefährdung, das Orientierung anhand konkreter Einstellungen und Verhaltensweisen bietet.

    Erfahren Sie mehr über Distanzierungsarbeit und Radikalisierungsstufen im Bereich Publikationen.

Hilfe?

Sie arbeiten mit jungen Menschen, die durch ihr Auftreten, ihre Sprache oder ihr Verhalten auf eine extrem rechte Gefährdung hinweisen? Das Zentrum für Distanzierungsarbeit (ZfD) unterstützt Sie im professionellen Umgang mit dieser Herausforderung.

ZfD

Gefördert durch

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratieleben!
Freistaat Thüringen: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Denkbunt Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit

Mitglied bei

Der Paritätische Thüringen
bag Bildungsarbeitsgemeinschaft gegen Hass im Netz
Demokratiebildung in Thüringen Netzwerk

Kooperationspartner

Thüringer Landeszentrale für politische Bildung
Weltoffenes Thüringen