Distanz e.V. bietet niedrigschwellige Beratung für Multiplikator*innen an. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie mit jungen Menschen umgegangen werden kann, die extrem rechten Orientierungen oder Einstiegsgefährdungen zeigen – etwa in der Beziehungsgestaltung, beim Setzen von Distanzierungsimpulsen gegenüber menschenverachtenden Einstellungen oder bei der Vermittlung zu passenden Verweisstrukturen.

Beratungsprozess
1. Erstkontakt:
- Die Beratungssuchenden nehmen in der Regel telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf.
2. Bedarfsermittlung:
- Gemeinsam mit den Mitarbeitenden von Distanz e.V. wird der spezifische Bedarf geklärt.
- Ein individuelles Angebot wird erstellt.
3. Beratungsformate:
- Einzelgespräche: Telefonisch, per Video oder persönlich.
- Längerfristige Beratung: Virtuell oder vor Ort.
- Teamberatung: Kollegiale Fallberatung für mehrere Personen.
Die Angebote werden je nach Bedarf individuell angepasst und bieten sowohl kurzfristige Unterstützung als auch längerfristige Begleitung

Zielgruppen
- pädagogische Fachkräfte aus Jugend- und Familienhilfe, Jugendgerichts- und Bewährungshilfe sowie Schule
- Akteur*innen der Zivilgesellschaft und Multiplikator*innen

Beratungsansatz
Ein zentraler Schwerpunkt der Beratung liegt auf Empowerment, also der Stärkung der Handlungskompetenz zur eigenständigen Bewältigung von Distanzierungsfällen. Bei Bedarf bieten wir langfristige Unterstützung an, etwa in Form von Coaching. Zudem setzen wir auf eine kooperative Vernetzung mit lokalen und überregionalen Akteur*innen, um Prävention und Intervention miteinander zu verbinden und weitere Unterstützungssysteme zu aktivieren.



