Kategorie: Projektarchiv

  • Echt Jetzt?!

    Echt Jetzt?!

    Eine kleine Spielzeugfigur sitzt in einer Blase. Darüber der Schriftzug Echt Jetzt?!

    Verschwörungsmythen durchschauen und selber bauen

    Ein Angebot für junge Menschen von 15-27 sowie pädagogische Fachkräfte.


    Shortie

    • Meldet euch und eure Besties an für eine 2-tägige „Verschwörungskonferenz“ 😮
    • Lernt Online-Mythen zu durchschauen und baut selber eure verrückte Geschichte als Video, Audio, Memes,…
    • Nehmt mit eurer Story teil am großen Publikums-Voting auf dem Channel eines unserer Partnermedien

    => Jetzt anmelden!

    Worum geht’s?

    Psst…schon gehört? Von den Echsenmenschen, der flachen Erde und den dunklen Mächten, deren einziges Ziel unsere völlige Unterwerfung ist… „Echt Jetzt?!“

    Vielleicht habt ihr sowas Ähnliches selbst schon mal auf Youtube, Telegram oder TikTok gehört. Im Netz kursieren ja alle Arten von so genannten „Verschwörungsmythen“. Manche klingen einfach nur lustig und sind schnell erkannt. Andere jedoch sind schwer zu durchschauen, wollen uns gezielt beeinflussen und uns eine politische Meinung aufzwingen.

    Wie können wir also herausfinden, wann wir manipuliert werden?

    Ganz einfach: Wir schlüpfen selbst in die Rolle von Verschwörungserfinder*innen und lernen wie die verrückten Erzählungen funktionieren!

    Und damit das Ganze richtig Spass macht, bauen wir nicht nur unsere eigenen Geschichten – wir teilen sie auch. Mit Hilfe erfahrener Medien-Trainer*innen verpackt ihr eure Verschwörungen dafür in feinsten Posting-Content, also Videos, Mini-Podcasts Songs, Memes etc. Und am Ende teilen wir diesen dann auf dem Profil eines unserer Partnermedien. Deren Follower (und das sind viele…) stimmen dann für die kreativsten Geschichten im großen Publikums-Voting ab – und ihr seht, wie eure Verschwörungen ankommen. 😉

    Übrigens: Keine Angst…ihr könnt immer anonym bleiben und wir „ent-schwören“ die Stories natürlich am Ende. 😊

    Wer kann teilnehmen?

    Junge Menschen im Alter von 15-27 Jahren

    Gerne auch bestehende Gruppen mit pädagogischer Begleitung!
    Das Angebot ist so aufbereitet, dass Fachkräfte fortbildend teilnehmen können.

    Wann & Wo:

    Entweder direkt in eurer Einrichtung zu eurem Wunschtermin, oder aber in Weimar, in den Sommerferien.
    Das genaue Datum wird hier bald bekanntgegeben. Den Treffpunkt erhaltet ihr aus Geheimhaltungsgründen – psst! – erst nach Anmeldung. 😉

    Was es noch zu beachten gilt:

    Wer ein eigenes Smartphone hat, kann das gerne mitbringen (ist aber kein Muss!).

    Die Workshops gehen 2 Tage – wenn ihr euch anmeldet, stellt also sicher, dass ihr auch an beiden Tagen dabei sein könnt, um nichts zu verpassen.

    Eine kleine Spielzeugfigur sitzt in einer Blase. Darüber der Schriftzug Echt Jetzt?!

    Und so könnt ihr teilnehmen:

    Schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Verschwörungskonferenz“ an EchtJetzt@distanz.info!

    Für Fragen stehen wir euch gern zur Verfügung unter
    +49 (0) 157 536 293 40

    Wir freuen uns auf zwei verschwörerische Tage mit euch!

    Distanz e.V.
    Echt Jetzt?!
  • KIT

    KIT

    01.01.2020 bis 31.12.2022

    Das Projekt „KIT – Kompetent intervenieren im Team“ bildet Pädagog*innen aus und qualifiziert diese für einen verantwortlichen Umgang mit rechtsextrem einstiegsgefährdeten und orientierten Jugendlichen.

    Jetzt Anmelden für die KIT-Weiterbildung 2021! Mehr hier.

    Die KIT-Teilnehmer*innen kommen aus verschiedenen Arbeitsfeldern und integrieren diese erworbenen Kompetenzen der Distanzierungsarbeit in ihre pädagogische Praxis. Diese haben die Möglichkeit, Teil des freien Teams von Distanz e.V. zu werden und regelmäßig Workshops umzusetzen.

    Teamer*innen von Distanz e.V. und Pädagog*innen von anderen Institutionen werden für unterschiedliche Kontexte qualifiziert.

    Zwischen dem Glauben an demokratische Werte, einer Verunsicherung dieser Haltung und unreflektierten menschenverachtenden Aussagen liegen manchmal nur ein paar Falschmeldungen. So ist es immer öfter im Rahmen der Pädagogik notwendig, Maßnahmen zur Vorbereitung auf eine verantwortungsvolle Intervention anzubieten, weil die Möglichkeit, dass menschenverachtende Aussagen offen vertreten werden, sich stark erhöht hat. Das ist einer gesellschaftspolitischen Situation geschuldet, in der die Grenzen des Sagbaren durch den Rechtspopulismus in Politik und (sozialen) Medien geweitet wurden und dadurch selbstverständlicher in der Öffentlichkeit präsent sind.

    Offene Menschenverachtung scheint kein Tabu mehr zu sein. Pädagog*innen müssen lernen, damit umzugehen.

    Das Projekt KIT hat zum Ziel, Pädagog*innen so auszubilden, dass sie diesen zunehmenden Anforderungen gewachsen sind und bereits in kurzzeit-pädagogischen Projekten Distanzierungsimpulse setzen können. Mindestens soll aber die Selbstsicherheit der KIT-Teilnehmer*innen so weit entwickelt werden, dass sie angemessen, verantwortungsvoll und gleichzeitig gelassen genug in eine Maßnahme der Intervention mit den Jugendlichen gehen können. Dafür wollen wir Pädagog*innen, politischen Bildner*innen und Akteur*innen aus den Jugendkulturen und Medien die entsprechenden Werkzeuge und das nötige Selbstvertrauen an die Hand geben. Dies geschieht zunächst einmal über unsere dreitägige Grundlagenausbildung.

    KIT vermittelt Wege und die nötige Selbstsicherheit, um kompetent Distanzierungsimpulse setzen zu können.

    Nach der Grundlagenausbildung betreuen wir die Personen, die Teil des freien Teams von Distanz e.V. werden, weiter. Unsere Teamer*innen beginnen mit Hospitationen, führen Reflexionsgespräche zu zweit sowie in Gruppen-Settings durch und erhalten Fortbildungen und Supervision.

    Distanz e.V.-Teamer*innen erhalten intensive Begleitung.

    Die Teamer*innen kommen auch für andere Träger zum Einsatz. Wir haben hier einen landesweiten Auftrag, der weit über die Bedarfe des eigenen Trägers hinausgeht. Im Sinne eines konstruktiven und interessanten Wissensaustauschs und Erfahrungsgewinns begrüßen wir es, wenn die von uns ausgebildeten Teamer*innen sich in vielen anderen Projekten engagieren und einbringen.

    Die KIT-Teilnehmer*innen können ihre Erfahrungen auch für andere Projekte nutzen.

    Material und Downloads

    Infos für Interessierte am Projekt KIT (PDF, 2 Seiten, ca. 800 KB)

    Ausschreibung KIT-Weiterbildung 2021 (PDF, 2 Seiten, ca. 150 KB)

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  • Anti-Hate-Bubble-Approach

    Anti-Hate-Bubble-Approach

    01.01.2020 bis 31.12.2021

    Das Projekt „Anti-Hate-Bubble-Approach – Digitale Distanzierungsarbeit für einen demokratischen Dialog“ hat die These: Online- und Offline-Lebenswelten lassen sich nicht mehr voneinander trennen. So findet ein erheblicher Teil der zwischenmenschlichen Kommunikation und Information mittlerweile online statt. Mehr noch gilt das Web als das Informations- und Vernetzungsmedium schlechthin. Dies hat keine unerheblichen Auswirkungen auf junge User*innen, birgt doch die unreflektierte Nutzung von z.B. Social Media-Plattformen die Gefahr der Falschinformation und Abschottung in heikle Lebenswelten und einseitige Informationskanäle.

    Distanz e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Online-Lebenswelt als Zugang zu nutzen, um die digitale Distanzierungsarbeit als einen langfristigen Arbeitsschwerpunkt des Vereins zu etablieren.

    Erfahrungen aus der Distanzierungsarbeit werden auf eine Online-Situation übertragen und als Arbeitsschwerpunkt des Vereins entwickelt.

    Das Projekt Anti-Hate-Bubble-Approach hat zum Ziel, das Abschotten von Lebenswelten in Filterblasen zu durchbrechen. Für dieses Vorhaben werden die Erfahrungen aus der Distanzierungsarbeit auf den Online-Kontext übertragen und Grundlagen für eine digitale Distanzierungsarbeit erarbeitet. Hierbei kooperieren wir mit den Expert*innen von Diskutier Mit Mir. Der Verein Diskutier Mit Mir hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von digitalen Diskussions-Tools den demokratischen Diskurs in Deutschland und Europa zu stärken. Daran anknüpfend entwickeln wir gemeinsam mit dem Projekt „Radikalisierung im digitalen Zeitalter“ der Universität Greifswald den innovativen Anti-Hate-Bubble-Approach. Die Robert-Bosch-Stiftung fördert dieses Modellprojekt.

    Die Diskutier-mit-mir-App ermöglicht einen anonymen 1:1-Chat mit den Jugendlichen.

    Die bestehende App von Diskutier mit mir e.V. wird auf den pädagogischen Kontext übertragen und den Jugendlichen ein Gespräch auf Augenhöhe angeboten. Das Projekt hat zum Ziel, insbesondere die Personen zu erreichen, die offline schwer zugänglich sind. Eine anonyme Chatsituation soll hierbei eine Brücke bauen, um auch diese jungen Menschen zu erreichen. Im Fokus stehen hierbei junge Menschen, die rechtsextreme Gefährdungslagen aufweisen und ein hohes Bedürfnis nach politischer Reibung haben.

    Der anonyme digitale Raum kann zwar enthemmte Hassreden fördern, und Algorithmen bergen die Gefahr, dass sich Menschen in meinungsbildenden Echokammern radikalisieren. Auch machen sich mitunter rechtsextreme Kräfte das Internet und die Funktionsweise von Social Media-Plattformen zunutze, um gezielt Fake News zu verbreiten. Diese entfalten dahingehend große Wirkung, dass sie an Ängste anknüpfen, diese schüren und verstärken. Allerdings besteht unsere Grundannahme darin, dass das Netz ebenso das Potenzial hat, Ansprachemöglichkeiten zu schaffen und somit anonym-vertrauliche Reflexionsräume anzubieten. An dieser Stelle wollen wir ein Setting herstellen, das eine konstruktive, deeskalierende Gesprächssituation bietet.

    Wir wollen rechtsextremen Kräften nicht das Netz überlassen. Wir nutzen die die Vorteile der Netzwelt und ermöglichen produktive Gespräche.

    Der angestrebte Zugang zu Online-Lebenswelten von rechtsextrem einstiegsgefährdeten oder orientierten Jugendlichen wird die Arbeit von Distanz e.V. flankieren und ergänzen. Den im Projekt erreichten Jugendlichen werden im Anschluss von uns Distanzierungstrainings im Offline-Kontext angeboten.

    Wir beginnen online – machen aber offline weiter!

  • Konsens Konstruktiv

    Konsens Konstruktiv

    01.01.2025 bis 31.12.2025

    Zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteur*innen erleben in ihrer Arbeit wachsenden Gegenwind: Desinformation, Verschwörungsmythen und populistische bis menschenverachtende Positionen bedrohen zunehmend demokratisches Engagement – sowohl online als auch offline.

    Distanz e.V. bringt langjährige Erfahrung in der Distanzierungsarbeit sowie in politischer und medienpädagogischer Bildung mit. Mit Konsens Konstruktiv machen wir erprobte Strategien, Tools und Best-Practice-Ansätze für andere zivilgesellschaftliche Akteur*innen zugänglich – für die Arbeit mit Gruppen bis hin zur Kampagnenführung

    Zielgruppe

    Die Fortbildungsangebote richten sich vor allem an Multiplikator*innen aus:

    • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
    • Umwelt- und Klimakommunikation
    • politischer und medienpädagogischer Bildung
    • Digital-Streetwork, Community Management und verwandten Bereichen

    Ziele des Projekts

    • Entwicklung von Handlungssicherheit im Umgang mit populistisch-extremistischen Phänomenen durch effektive Kommunikationsstrategien und praxisbezogene Szenarioplanung
    • Erhöhung der Wirksamkeit eigener Maßnahmen durch vorausschauende Prävention und gezielte Intervention
    • Förderung eines konstruktiven Diskursklimas

    Angebote

    • Fortbildungen: Bundesweit als vor Ort Tagesworkshops oder auch Online-Kurzimpuls-Reihe.
    • Vertiefung durch Beratung: Interessierte Organisationen können eine 3- bis 6-monatige Begleitung in Anspruch nehmen.

    ProjektWebsite

    Website „Konsens Konstruktiv“

    Laufzeit des Projekts

    01.01.2025 – 31.12.2025

    Gefördert durch

    Gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
    Deutsche Postcode Lotterie

    Gefördert durch