Kompetent intervenieren im (Berufsschul)-Team: Wie können berufliche Schulen oder Jugendeinrichtungen professionell auf extrem rechte Einstellungen und Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit reagieren? Das Projekt KI(B)T stärkt pädagogische Fachkräfte in ihrem Alltag – praxisnah, langfristig und nachhaltig, um diesen Herausforderungenzu begegnen.

Formate des Projekts
KI(B)T unterstützt Pädagog*innen dabei, einen sicheren und reflektierten Umgang mit extrem rechts einstiegsgefährdeten und orientierten junge Menschen zu entwickeln. Die Maßnahmen fördern sowohl individuelle Handlungskompetenz als auch institutionelle Veränderung.
1. Intensivcoaching: Langfristige Begleitung von Teams
In Intensivcoachings begleitet Distanz e.V. Berufsschulen bis zu einem Jahr lang.
In interdisziplinären Teams aus Lehrkräften, Schulleitung und Schulsozialarbeit werden:
- Herausforderungen und Ressourcen gemeinsam analysiert
- institutionsspezifische Ziele formuliert
- passende Maßnahmen umgesetzt und reflektiert
Ziele des Intensivcoachings
- Entwicklung langfristiger Handlungsstrategien gegenüber extrem rechten Tendenzen
- Stärkung der Teamkompetenz und professionellen Souveränität im Alltag
2. Flex-C: Kurzformat mit nachhaltiger Wirkung
Das neue Coachingformat Flex-C ist ein kürzeres Format für die Begleitung der Pädagog*innen bei gleichzeitig stattfindenden präventiven Workshops aus jugendkultureller, politisch-historischer und erlebnispädagogischer Bildung mit den jungen Menschen der gleichen Institution.
Ziele von Flex-C
- Erste Analyse von Herausforderungen und Ressourcen
- Entwicklung erster Schritte hin zu einem kompetenten Umgang mit extrem rechten Tendenzen
- Nachhaltige Verankerung präventiver Workshopinhalte

3. Weiterbildungen: Distanzierungsarbeit als Querschnittsaufgabe
Distanzierungsarbeit gehört in die Breite und in den Querschnitt der Sozialen Arbeit. In praxisnahen Weiterbildungen werden Gesprächs- und Interventionsmethoden für den kurz- und langfristigen Einsatz vermittelt.
Ziele der Weiterbildungen
- Stärkung der Selbstsicherheit im Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und extrem rechten Orientierungen
- Transfer der Inhalte in die pädagogische Praxis
- Verankerung der Distanzierungsarbeit in verschiedenen Handlungsfeldern.
Teilnehmende können zusätzlich in präventiven Workshops hospitieren, um die Inhalte praktisch zu erproben.
4. Workshops der Prävention: Lernen in Lebensweltbezug
Die Workshops für Schüler*innen setzen lebensweltorientiert auf jugendkulturelle, politisch-historische und erlebnispädagogische Ansätze. Sie thematisieren persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Entwicklungen und fördern kritisches Denken.
Laufzeit des Projekts
01.01.2025 – 31.12.2026
Weitere Informationen
Infoflyer Flex-C (PDF, ca. 3 MB)
Infoflyer Coachings (PDF, ca. 250 KB)




