Kategorie: Projekte

  • Echt Jetzt?!

    Echt Jetzt?!

    Eine kleine Spielzeugfigur sitzt in einer Blase. Darüber der Schriftzug Echt Jetzt?!

    Verschwörungsmythen durchschauen und selber bauen

    Ein Angebot für junge Menschen von 15-27 sowie pädagogische Fachkräfte.


    Shortie

    • Meldet euch und eure Besties an für eine 2-tägige „Verschwörungskonferenz“ 😮
    • Lernt Online-Mythen zu durchschauen und baut selber eure verrückte Geschichte als Video, Audio, Memes,…
    • Nehmt mit eurer Story teil am großen Publikums-Voting auf dem Channel eines unserer Partnermedien

    => Jetzt anmelden!

    Worum geht’s?

    Psst…schon gehört? Von den Echsenmenschen, der flachen Erde und den dunklen Mächten, deren einziges Ziel unsere völlige Unterwerfung ist… „Echt Jetzt?!“

    Vielleicht habt ihr sowas Ähnliches selbst schon mal auf Youtube, Telegram oder TikTok gehört. Im Netz kursieren ja alle Arten von so genannten „Verschwörungsmythen“. Manche klingen einfach nur lustig und sind schnell erkannt. Andere jedoch sind schwer zu durchschauen, wollen uns gezielt beeinflussen und uns eine politische Meinung aufzwingen.

    Wie können wir also herausfinden, wann wir manipuliert werden?

    Ganz einfach: Wir schlüpfen selbst in die Rolle von Verschwörungserfinder*innen und lernen wie die verrückten Erzählungen funktionieren!

    Und damit das Ganze richtig Spass macht, bauen wir nicht nur unsere eigenen Geschichten – wir teilen sie auch. Mit Hilfe erfahrener Medien-Trainer*innen verpackt ihr eure Verschwörungen dafür in feinsten Posting-Content, also Videos, Mini-Podcasts Songs, Memes etc. Und am Ende teilen wir diesen dann auf dem Profil eines unserer Partnermedien. Deren Follower (und das sind viele…) stimmen dann für die kreativsten Geschichten im großen Publikums-Voting ab – und ihr seht, wie eure Verschwörungen ankommen. 😉

    Übrigens: Keine Angst…ihr könnt immer anonym bleiben und wir „ent-schwören“ die Stories natürlich am Ende. 😊

    Wer kann teilnehmen?

    Junge Menschen im Alter von 15-27 Jahren

    Gerne auch bestehende Gruppen mit pädagogischer Begleitung!
    Das Angebot ist so aufbereitet, dass Fachkräfte fortbildend teilnehmen können.

    Wann & Wo:

    Entweder direkt in eurer Einrichtung zu eurem Wunschtermin, oder aber in Weimar, in den Sommerferien.
    Das genaue Datum wird hier bald bekanntgegeben. Den Treffpunkt erhaltet ihr aus Geheimhaltungsgründen – psst! – erst nach Anmeldung. 😉

    Was es noch zu beachten gilt:

    Wer ein eigenes Smartphone hat, kann das gerne mitbringen (ist aber kein Muss!).

    Die Workshops gehen 2 Tage – wenn ihr euch anmeldet, stellt also sicher, dass ihr auch an beiden Tagen dabei sein könnt, um nichts zu verpassen.

    Eine kleine Spielzeugfigur sitzt in einer Blase. Darüber der Schriftzug Echt Jetzt?!

    Und so könnt ihr teilnehmen:

    Schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Verschwörungskonferenz“ an EchtJetzt@distanz.info!

    Für Fragen stehen wir euch gern zur Verfügung unter
    +49 (0) 157 536 293 40

    Wir freuen uns auf zwei verschwörerische Tage mit euch!

    Distanz e.V.
    Echt Jetzt?!
  • KIT

    KIT

    01.01.2020 bis 31.12.2022

    Das Projekt „KIT – Kompetent intervenieren im Team“ bildet Pädagog*innen aus und qualifiziert diese für einen verantwortlichen Umgang mit rechtsextrem einstiegsgefährdeten und orientierten Jugendlichen.

    Jetzt Anmelden für die KIT-Weiterbildung 2021! Mehr hier.

    Die KIT-Teilnehmer*innen kommen aus verschiedenen Arbeitsfeldern und integrieren diese erworbenen Kompetenzen der Distanzierungsarbeit in ihre pädagogische Praxis. Diese haben die Möglichkeit, Teil des freien Teams von Distanz e.V. zu werden und regelmäßig Workshops umzusetzen.

    Teamer*innen von Distanz e.V. und Pädagog*innen von anderen Institutionen werden für unterschiedliche Kontexte qualifiziert.

    Zwischen dem Glauben an demokratische Werte, einer Verunsicherung dieser Haltung und unreflektierten menschenverachtenden Aussagen liegen manchmal nur ein paar Falschmeldungen. So ist es immer öfter im Rahmen der Pädagogik notwendig, Maßnahmen zur Vorbereitung auf eine verantwortungsvolle Intervention anzubieten, weil die Möglichkeit, dass menschenverachtende Aussagen offen vertreten werden, sich stark erhöht hat. Das ist einer gesellschaftspolitischen Situation geschuldet, in der die Grenzen des Sagbaren durch den Rechtspopulismus in Politik und (sozialen) Medien geweitet wurden und dadurch selbstverständlicher in der Öffentlichkeit präsent sind.

    Offene Menschenverachtung scheint kein Tabu mehr zu sein. Pädagog*innen müssen lernen, damit umzugehen.

    Das Projekt KIT hat zum Ziel, Pädagog*innen so auszubilden, dass sie diesen zunehmenden Anforderungen gewachsen sind und bereits in kurzzeit-pädagogischen Projekten Distanzierungsimpulse setzen können. Mindestens soll aber die Selbstsicherheit der KIT-Teilnehmer*innen so weit entwickelt werden, dass sie angemessen, verantwortungsvoll und gleichzeitig gelassen genug in eine Maßnahme der Intervention mit den Jugendlichen gehen können. Dafür wollen wir Pädagog*innen, politischen Bildner*innen und Akteur*innen aus den Jugendkulturen und Medien die entsprechenden Werkzeuge und das nötige Selbstvertrauen an die Hand geben. Dies geschieht zunächst einmal über unsere dreitägige Grundlagenausbildung.

    KIT vermittelt Wege und die nötige Selbstsicherheit, um kompetent Distanzierungsimpulse setzen zu können.

    Nach der Grundlagenausbildung betreuen wir die Personen, die Teil des freien Teams von Distanz e.V. werden, weiter. Unsere Teamer*innen beginnen mit Hospitationen, führen Reflexionsgespräche zu zweit sowie in Gruppen-Settings durch und erhalten Fortbildungen und Supervision.

    Distanz e.V.-Teamer*innen erhalten intensive Begleitung.

    Die Teamer*innen kommen auch für andere Träger zum Einsatz. Wir haben hier einen landesweiten Auftrag, der weit über die Bedarfe des eigenen Trägers hinausgeht. Im Sinne eines konstruktiven und interessanten Wissensaustauschs und Erfahrungsgewinns begrüßen wir es, wenn die von uns ausgebildeten Teamer*innen sich in vielen anderen Projekten engagieren und einbringen.

    Die KIT-Teilnehmer*innen können ihre Erfahrungen auch für andere Projekte nutzen.

    Material und Downloads

    Infos für Interessierte am Projekt KIT (PDF, 2 Seiten, ca. 800 KB)

    Ausschreibung KIT-Weiterbildung 2021 (PDF, 2 Seiten, ca. 150 KB)

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  • Anti-Hate-Bubble-Approach

    Anti-Hate-Bubble-Approach

    01.01.2020 bis 31.12.2021

    Das Projekt „Anti-Hate-Bubble-Approach – Digitale Distanzierungsarbeit für einen demokratischen Dialog“ hat die These: Online- und Offline-Lebenswelten lassen sich nicht mehr voneinander trennen. So findet ein erheblicher Teil der zwischenmenschlichen Kommunikation und Information mittlerweile online statt. Mehr noch gilt das Web als das Informations- und Vernetzungsmedium schlechthin. Dies hat keine unerheblichen Auswirkungen auf junge User*innen, birgt doch die unreflektierte Nutzung von z.B. Social Media-Plattformen die Gefahr der Falschinformation und Abschottung in heikle Lebenswelten und einseitige Informationskanäle.

    Distanz e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Online-Lebenswelt als Zugang zu nutzen, um die digitale Distanzierungsarbeit als einen langfristigen Arbeitsschwerpunkt des Vereins zu etablieren.

    Erfahrungen aus der Distanzierungsarbeit werden auf eine Online-Situation übertragen und als Arbeitsschwerpunkt des Vereins entwickelt.

    Das Projekt Anti-Hate-Bubble-Approach hat zum Ziel, das Abschotten von Lebenswelten in Filterblasen zu durchbrechen. Für dieses Vorhaben werden die Erfahrungen aus der Distanzierungsarbeit auf den Online-Kontext übertragen und Grundlagen für eine digitale Distanzierungsarbeit erarbeitet. Hierbei kooperieren wir mit den Expert*innen von Diskutier Mit Mir. Der Verein Diskutier Mit Mir hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von digitalen Diskussions-Tools den demokratischen Diskurs in Deutschland und Europa zu stärken. Daran anknüpfend entwickeln wir gemeinsam mit dem Projekt „Radikalisierung im digitalen Zeitalter“ der Universität Greifswald den innovativen Anti-Hate-Bubble-Approach. Die Robert-Bosch-Stiftung fördert dieses Modellprojekt.

    Die Diskutier-mit-mir-App ermöglicht einen anonymen 1:1-Chat mit den Jugendlichen.

    Die bestehende App von Diskutier mit mir e.V. wird auf den pädagogischen Kontext übertragen und den Jugendlichen ein Gespräch auf Augenhöhe angeboten. Das Projekt hat zum Ziel, insbesondere die Personen zu erreichen, die offline schwer zugänglich sind. Eine anonyme Chatsituation soll hierbei eine Brücke bauen, um auch diese jungen Menschen zu erreichen. Im Fokus stehen hierbei junge Menschen, die rechtsextreme Gefährdungslagen aufweisen und ein hohes Bedürfnis nach politischer Reibung haben.

    Der anonyme digitale Raum kann zwar enthemmte Hassreden fördern, und Algorithmen bergen die Gefahr, dass sich Menschen in meinungsbildenden Echokammern radikalisieren. Auch machen sich mitunter rechtsextreme Kräfte das Internet und die Funktionsweise von Social Media-Plattformen zunutze, um gezielt Fake News zu verbreiten. Diese entfalten dahingehend große Wirkung, dass sie an Ängste anknüpfen, diese schüren und verstärken. Allerdings besteht unsere Grundannahme darin, dass das Netz ebenso das Potenzial hat, Ansprachemöglichkeiten zu schaffen und somit anonym-vertrauliche Reflexionsräume anzubieten. An dieser Stelle wollen wir ein Setting herstellen, das eine konstruktive, deeskalierende Gesprächssituation bietet.

    Wir wollen rechtsextremen Kräften nicht das Netz überlassen. Wir nutzen die die Vorteile der Netzwelt und ermöglichen produktive Gespräche.

    Der angestrebte Zugang zu Online-Lebenswelten von rechtsextrem einstiegsgefährdeten oder orientierten Jugendlichen wird die Arbeit von Distanz e.V. flankieren und ergänzen. Den im Projekt erreichten Jugendlichen werden im Anschluss von uns Distanzierungstrainings im Offline-Kontext angeboten.

    Wir beginnen online – machen aber offline weiter!

  • SPEX

    SPEX

    SPEX ist ein Trainingsprogramm für junge Menschen im Saale-Holzland-Kreis, das gewalttätigem Verhalten entgegenwirkt und neue Perspektiven eröffnet. Ziel ist es, Lebensentwürfe ohne Gewalt zu fördern, Handlungsmuster zu reflektieren und individuelle Stärken auszubauen – durch lebensweltnahe, niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Methoden.

    Was bewirkt SPEX?

    Das Training unterstützt junge Menschen dabei:

    • ihre Lebensperspektive aktiv und gewaltfrei zu gestalten
    • sich selbst und ihre Handlungen besser zu verstehen
    • Konflikte konstruktiv zu lösen
    • Selbstbewusstsein und Resilienz gegenüber Gruppendruck zu entwickeln
    Zwei Personen mit Linien verbunden

    Zielgruppe

    • Junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren
    • Menschen jeden Geschlechts, mit und ohne Behinderung
    • unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund
    • besonders auch Personen mit multiplen Problemlagen (z. B. Sucht, familiäre Gewalt, instabile Beziehungen)

    Trainingsformate

    • Einzelsetting: 18 Sitzungen à 1,5 Stunden
    • Gruppensetting: 10 Sitzungen à 2 Stunden
    • Beide Formate starten mit fünf vorbereitenden Gesprächen. Die passende Trainingsform wird gemeinsam mit der vermittelnden Instanz ausgewählt.

    Besonderheiten des Projektes

    • Einbindung des Umfelds: Bezugspersonen werden aktiv einbezogen und können Impulse setzen.
    • Erweiterte Unterstützung: Empfehlungen für ergänzende Maßnahmen (z. B. Elternberatung, systemische Familienhilfe).
    • Ehemalige Teilnehmende als Peer-Trainer*innen
    • Integration von spielerischen jugendkulturell-bildnerischen Angeboten
    Apfel mit Pfeil darin

    Ziele des Projekts

    1. Zukunft planen – frei von Gewalt

    Junge Menschen entwickeln eigene, gewaltfreie Lebensperspektiven und erhalten Unterstützung bei Freizeitgestaltung und Zukunftsplanung.

    2. Selbstreflexion stärken

    Durch gezielte Fragen lernen die Teilnehmenden, eigene Denk- und Handlungsmuster zu erkennen und daraus neue Handlungsoptionen zu entwickeln.

    3. Konfliktfähigkeit ausbauen

    Stärkung der persönlichen Handlungskompetenz, Entwicklung alternativer Konfliktlösungsstrategien und Aufbau von Resilienz gegen Gruppendruck.

    Laufzeit

    01.01.2025 – 31.12.2027

    Weitere Informationen

    Fyler Spex (PDF, ca. 580 KB)

    Gefördert durch

    Gefördert durch die Aktion Mensch
  • CAP

    CAP

    Mit dem Projekt CAP – Cultures, Arts & Politics stärkt Distanz e. V. junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren in ländlich geprägten Regionen Thüringens durch kreative Jugendkultur- und Medienworkshops. Durch die Bestärkung konstruktiver Interessen Jugendlicher und die Förderung von Selbstwirksamkeit werden demokratische Beteiligung und Vernetzung attraktiv gestaltet und ermöglicht – direkt in ihren Lebenswelten.

    Warum CAP?

    Gerade in Zeiten intensiver Mediennutzung und Social Media brauchen junge Menschen auch physische Räume, in denen sie sich kreativ, konstruktiv-kritisch und wirksam mit gesellschaftlichen Fragen demokratisch orientiert begegnen und auseinandersetzen können. CAP schafft genau solche Räume – jugendnah, niedrigschwellig und demokratisch inspiriert.

    Unser Ansatz

    Die Teilnehmer*innen wählen selbst aus einem Repertoire von Workshops mit jugendkulturellem, medienpädagogischem und politisch-historischem Fokus. Die Durchführung erfolgt durch geschlechterparitätisch besetzte Zweierteams mit spezifischer Expertise und Fortbildung von Distanz e. V.

    Projektziele

    • Aufbau demokratischer Handlungskompetenz, Begegnung und sozialer Verantwortung
    • Lebensweltliche Ansprache von jungen Menschen in ländlichen Räumen
    • Förderung von Kreativität, Reflexion und Selbstwirksamkeit
    • Stärkung außerschulischer Vernetzung

    Aufbau des Projekts

    Phase 1 – Einstieg und Auswahl

    In Projekttagen wählen Teilnehmer*innen aus einem vielfältigen Repertoire ihre Wunsch-Workshops aus. Die Angebote finden in Jugendclubs, stationären Einrichtungen oder über die Schulsozialarbeit statt – außerschulisch und freiwillig.

    Phase 2 – Vertiefung und Bindung

    Interessierte Teilnehmer*innen aus der ersten Phase nehmen an mehrtägigen Intensivworkshops in ihren Regionen teil. So entstehen interessengeleitete wiederkehrende Begegnungen, lokale Vernetzung und ein starkes demokratisches Gemeinschaftsgefühl.

    Phase 3 – Vernetzung in ganz Thüringen

    Lebensweltorientierte Workshops und überregionale „Peak Events“ verbinden Teilnehmer*innen aus verschiedenen Regionen. Das Ziel: Thüringenweite Netzwerke, welche junge Menschen im demokratischen Engagement stärken und inspirieren.

    Zwei Personen schlagen ein

    Zentrale Elemente der Umsetzung

    • Beteiligende Workshopwahl durch die Teilnehmenden
    • Demokratische, lebensweltorientierte Inhalte
    • Raum für Erwartungen und individuelle Interessen
    • Wertschätzender, kreativer Austausch
    • Geschlechterparitätische Teamer*innen-Teams

    Laufzeit des Projekts

    01.05.2023 – 01.05.2028

    Gefördert durch

    Freistaat Thüringen: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

    Kooperationspartner

    Partnerschaft für Demokratie im Weimarer Land
    Lokaler Aktionsplan gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt, Partnerschaft für Demokratie
    Lokaler Aktionsplan Saale-Holzland-Kreis
    Lokaler Aktionsplan Weimar
  • Konsens Konstruktiv

    Konsens Konstruktiv

    01.01.2025 bis 31.12.2025

    Zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteur*innen erleben in ihrer Arbeit wachsenden Gegenwind: Desinformation, Verschwörungsmythen und populistische bis menschenverachtende Positionen bedrohen zunehmend demokratisches Engagement – sowohl online als auch offline.

    Distanz e.V. bringt langjährige Erfahrung in der Distanzierungsarbeit sowie in politischer und medienpädagogischer Bildung mit. Mit Konsens Konstruktiv machen wir erprobte Strategien, Tools und Best-Practice-Ansätze für andere zivilgesellschaftliche Akteur*innen zugänglich – für die Arbeit mit Gruppen bis hin zur Kampagnenführung

    Zielgruppe

    Die Fortbildungsangebote richten sich vor allem an Multiplikator*innen aus:

    • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
    • Umwelt- und Klimakommunikation
    • politischer und medienpädagogischer Bildung
    • Digital-Streetwork, Community Management und verwandten Bereichen

    Ziele des Projekts

    • Entwicklung von Handlungssicherheit im Umgang mit populistisch-extremistischen Phänomenen durch effektive Kommunikationsstrategien und praxisbezogene Szenarioplanung
    • Erhöhung der Wirksamkeit eigener Maßnahmen durch vorausschauende Prävention und gezielte Intervention
    • Förderung eines konstruktiven Diskursklimas

    Angebote

    • Fortbildungen: Bundesweit als vor Ort Tagesworkshops oder auch Online-Kurzimpuls-Reihe.
    • Vertiefung durch Beratung: Interessierte Organisationen können eine 3- bis 6-monatige Begleitung in Anspruch nehmen.

    ProjektWebsite

    Website „Konsens Konstruktiv“

    Laufzeit des Projekts

    01.01.2025 – 31.12.2025

    Gefördert durch

    Gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
    Deutsche Postcode Lotterie

    Gefördert durch

  • KI(B)T

    KI(B)T

    Kompetent intervenieren im (Berufsschul)-Team: Wie können berufliche Schulen oder Jugendeinrichtungen professionell auf extrem rechte Einstellungen und Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit reagieren? Das Projekt KI(B)T stärkt pädagogische Fachkräfte in ihrem Alltag – praxisnah, langfristig und nachhaltig, um diesen Herausforderungenzu begegnen.

    Formate des Projekts

    KI(B)T unterstützt Pädagog*innen dabei, einen sicheren und reflektierten Umgang mit extrem rechts einstiegsgefährdeten und orientierten junge Menschen zu entwickeln. Die Maßnahmen fördern sowohl individuelle Handlungskompetenz als auch institutionelle Veränderung.

    1. Intensivcoaching: Langfristige Begleitung von Teams

    In Intensivcoachings begleitet Distanz e. V. Berufsschulen bis zu einem Jahr lang. In interdisziplinären Teams aus Lehrkräften, Schulleitung und Schulsozialarbeit werden:

    • Herausforderungen und Ressourcen gemeinsam analysiert
    • institutionsspezifische Ziele formuliert
    • passende Maßnahmen umgesetzt und reflektiert

    Ziele des Intensivcoachings

    • Entwicklung langfristiger Handlungsstrategien gegenüber extrem rechten Tendenzen
    • Stärkung der Teamkompetenz und professionellen Souveränität im Alltag

    2. Flex-C: Kurzformat mit nachhaltiger Wirkung

    Das neue Coachingformat Flex-C ist ein kürzeres Format für die Begleitung der Pädagog*innen bei gleichzeitig stattfindenden präventiven Workshops aus jugendkultureller, politisch-historischer und erlebnispädagogischer Bildung mit den jungen Menschen der gleichen Institution.

    Ziele von Flex-C

    • Erste Analyse von Herausforderungen und Ressourcen
    • Entwicklung erster Schritte hin zu einem kompetenten Umgang mit extrem rechten Tendenzen
    • Nachhaltige Verankerung präventiver Workshopinhalte
    Lupe, in der ein Puzzle-Stück zu sehen ist.

    3. Weiterbildungen: Distanzierungsarbeit als Querschnittsaufgabe

    Distanzierungsarbeit gehört in die Breite und in den Querschnitt der Sozialen Arbeit. In praxisnahen Weiterbildungen werden Gesprächs- und Interventionsmethoden für den kurz- und langfristigen Einsatz vermittelt.

    Ziele der Weiterbildungen

    • Stärkung der Selbstsicherheit im Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und extrem rechten Orientierungen
    • Transfer der Inhalte in die pädagogische Praxis
    • Verankerung der Distanzierungsarbeit in verschiedenen Handlungsfeldern.
      Teilnehmende können zusätzlich in präventiven Workshops hospitieren, um die Inhalte praktisch zu erproben.

    4. Workshops der Prävention: Lernen in Lebensweltbezug

    Die Workshops für Schüler*innen setzen lebensweltorientiert auf jugendkulturelle, politisch-historische und erlebnispädagogische Ansätze. Sie thematisieren persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Entwicklungen und fördern kritisches Denken.

    Laufzeit des Projekts

    01.01.2025 – 31.12.2026

    Weitere Informationen

    Infoflyer Flex-C (PDF, ca. 3 MB)
    Infoflyer Coachings (PDF, ca. 250 KB)

    Gefördert durch

    Freistaat Thüringen: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
    Denkbunt Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit
  • Transform

    Transform

    Mit Transform gestaltet Distanz e. V. die Distanzierungsarbeit bundesweit neu. Wir bringen unsere langjährige Erfahrung ein, um Konzepte und Strukturen in diesem Handlungsfeld weiterzuentwickeln. Ziel ist es, neue Wege zu finden, wie junge Menschen wirkungsvoll von extrem rechten Einstellungen und Gruppierungen distanziert werden können – und das nah an ihrer Lebenswelt.

    Was ist Transform?

    Transform – Distanzierungsarbeit zur Überwindung von Demokratiedistanz und zur Verhinderung von Einstiegen in den Rechtsextremismus ist ein Innovationsprojekt, das in vier Modellregionen Thüringens erprobt wird. Die entwickelten Ansätze und Methoden sind  auf bundesweite Ausstrahlung und Qualifizierung von Fachkräften ausgelegt. Im Mittelpunkt stehen neue Formate, Zielgruppen, Methoden und Kooperationen.

    Schwerpunkte im Projekt

    Trainer*innen-Tandem – Distanzierungsarbeit vor Ort verankern

    Erfahrene Distanzierungstrainer*innen von Distanz e. V. arbeiten im Tandem mit Fachkräften vor Ort – z. B. aus Schule, Jugendhilfe oder Bewährungshilfe. Gemeinsam führen sie Distanzierungstrainings durch und schaffen eine Grundlage, damit diese Fachkräfte künftig eigenständig Distanzierungsarbeit leisten können.

    Beratungsinstitution Jugendamt – Unterstützung aus der Praxis

    Distanz e. V. wird zur festen Anlaufstelle für Jugendämter. Unsere Berater*innen unterstützen Mitarbeitende in der Einschätzung von Radikalisierungsrisiken – z. B. bei Hilfeplangesprächen – und stärken so die Handlungssicherheit der Fachkräfte im Umgang mit gefährdeten jungen Menschen.

    Erweiterte Zielgruppe  – junge Menschen in Übergangsphasen erreichen

    Wir erweitern die Zielgruppe gezielt auf junge Menschen ab 10 Jahren sowie junge Erwachsene bis 27 Jahre. Gerade Übergangsphasen im Leben sind anfällig für Radikalisierung. Wir passen die Formate der Distanzierungsarbeit altersgerecht an und machen sie neunen Zielgruppen zugänglich.

    Distanzierung durch Spiel – Gamification als Methode

    Spielerische Elemente machen komplexe Themen greifbar: Durch eine Gamification unserer Methoden schaffen wir neue Zugänge zur Reflexion – besonders für jüngere Teilnehmende. So fördern wir Einsichten und Veränderungen auf kreative und intuitive Weise und stärken die Motivation.

    Online trifft Offline – hybride Distanzierungsarbeit

    Junge Menschen bewegen sich in digitalen wie analogen Räumen. Transform entwickelt Methoden, die beide Welten verbinden. Inhalte aus der Online-Arbeit fließen in Offline-Trainings ein – und umgekehrt. Die Ergebnisse werden bundesweit mit pädagogischen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen geteilt.

    Fachlich begleitet – der Wissenschafts-Praxis-Beirat

    Ein interdisziplinärer Beirat begleitet das Projekt kritisch und beratend. Im Fokus stehen insbesondere die Entwicklung lebensweltorientierter Methoden sowie die gezielte Erreichung weiblicher Adressatinnen.

    Laufzeit

    Januar 2025 – Dezember 2028

    Weitere Informationen

    Flyer Transform (PDF, ca. 300 KB)
    Fortbildungsangebot „Was los im Feed?“

    Gefördert durch

    Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratieleben!
    Freistaat Thüringen: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
    Denkbunt Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit
    Abriporta Stiftung. Wir öffnen Augen, Herzen, Horizonte
  • Zentrum für Distanzierungsarbeit (ZfD)

    Zentrum für Distanzierungsarbeit (ZfD)

    Das ZfD ist die zentrale Beratungsinstitution in Thüringen für das Handlungsfeld der Distanzierungsarbeit. Für Fachkräfte, die mit jungen Menschen arbeiten, die durch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit oder erste extrem rechte Tendenzen auffallen. Ziel ist es, frühzeitig zu intervenieren – bevor sich menschenverachtende Einstellungen verfestigen.

    Apfel mit Pfeil darin

    Zielgruppe

    Das Beratungsangebot richtet sich an:

    • Pädagog*innen aller Felder der Jugendarbeit und Schule
    • Mitarbeitende aus Jugendämtern
    • weitere Multiplikator*innen im pädagogischen Feld

    Ansatz

    Distanzierungsarbeit schließt die Lücke zwischen präventiver Demokratiebildung und klassischer Ausstiegsarbeit.

    • niedrigschwellig und unkompliziert
    • zeitnah
    • maßgeschneidert / individualisiert
    • ressourcenorientiert
    • vernetzt und vernetzend
    • nach Bedarfen anhand klarer Kriterien priorisiert, u.a. ländliche Gefährdungslagen, Ressourcenmangel, Bedrohungslagen
    Hand, die drei Personen trägt

    ZfD-Formate

    Beratung und Coaching

    Der Erstkontakt kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen und ist auf Wunsch auch anonym möglich. In einem nächsten Schritt findet eine gemeinsame Bedarfsklärung statt, bei der die Mitarbeitenden von Distanz e. V. zusammen mit den Beteiligten die individuelle Situation analysieren. Darauf aufbauend wird ein passgenaues, individuelles Angebot entwickelt, das sich an den jeweiligen Bedürfnissen orientiert. Der weitere Beratungsverlauf umfasst fallbezogene Strategien und kann bei Bedarf in ein Coaching oder ein Distanzierungstraining übergehen. Ergänzend erfolgt eine multiprofessionelle Vernetzung, bei der relevante Fachkräfte aus dem Umfeld der jungen Menschen in die Zusammenarbeit einbezogen werden.

    Kollegiale Fallberatung

    Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Analyse komplexer Fälle unter Einbeziehung szenetypischen Wissens. Darauf aufbauend werden konkrete Handlungsstrategien entwickelt und im Team strategisch geplant. Auf Wunsch kann dieser Prozess durch die Integration in ein weiterführendes Distanzierungstraining ergänzt werden.

    Modulare Fortbildungen

    Das ZfD bietet themenspezifische Fortbildungen mit Hilfe eines Baukastensystems an. Die Fortbildungen richten sich sowohl an Einzelpersonen als auch an Teams und werden ressourcenorientiert, bedarfsspezifisch und individuell, zeitlich flexibel gestaltet.

    Distanzierungstraining

    Das ZfD begleitet junge Menschen zwischen 10 und 27 Jahren in Einzel- und Gruppentrainings dabei, sich von menschenfeindlichen und gewaltbefürwortenden Haltungen zu distanzieren. Mit systemisch-lösungsorientierten und reflektierenden Methoden werden Distanzierungsimpulse gesetzt. Die Arbeit erfolgt kritisch-konfrontativ und zugleich beziehungsstärkend, wobei die Ziele der Teilnehmenden im Vordergrund stehen. Durch jugendkulturelle, mediale und historische Interessen werden Lebensweltzugänge geschaffen und die Selbstwirksamkeit junger Menschen gestärkt.

    Bewilligungszeitraum

    01.01.2025 – 31.12.2032

    Gefördert durch

    Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratieleben!
    Freistaat Thüringen: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
    Denkbunt Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit
  • Projektarchiv

    Projektarchiv

    Ehemalige und weiterentwickelte Projekte von Distanz e. V.