Psst…schon gehört? Von den Echsenmenschen, der flachen Erde und den dunklen Mächten, deren einziges Ziel unsere völlige Unterwerfung ist… „Echt Jetzt?!“
Vielleicht habt ihr sowas Ähnliches selbst schon mal auf Youtube, Telegram oder TikTok gehört. Im Netz kursieren ja alle Arten von so genannten „Verschwörungsmythen“. Manche klingen einfach nur lustig und sind schnell erkannt. Andere jedoch sind schwer zu durchschauen, wollen uns gezielt beeinflussen und uns eine politische Meinung aufzwingen.
Wie können wir also herausfinden, wann wir manipuliert werden?
Ganz einfach: Wir schlüpfen selbst in die Rolle von Verschwörungserfinder*innen und lernen wie die verrückten Erzählungen funktionieren!
Und damit das Ganze richtig Spass macht, bauen wir nicht nur unsere eigenen Geschichten – wir teilen sie auch. Mit Hilfe erfahrener Medien-Trainer*innen verpackt ihr eure Verschwörungen dafür in feinsten Posting-Content, also Videos, Mini-Podcasts Songs, Memes etc. Und am Ende teilen wir diesen dann auf dem Profil eines unserer Partnermedien. Deren Follower (und das sind viele…) stimmen dann für die kreativsten Geschichten im großen Publikums-Voting ab – und ihr seht, wie eure Verschwörungen ankommen. 😉
Übrigens: Keine Angst…ihr könnt immer anonym bleiben und wir „ent-schwören“ die Stories natürlich am Ende. 😊
Wer kann teilnehmen?
Junge Menschen im Alter von 15-27 Jahren
Gerne auch bestehende Gruppen mit pädagogischer Begleitung! Das Angebot ist so aufbereitet, dass Fachkräfte fortbildend teilnehmen können.
Wann & Wo:
Entweder direkt in eurer Einrichtung zu eurem Wunschtermin, oder aber in Weimar, in den Sommerferien. Das genaue Datum wird hier bald bekanntgegeben. Den Treffpunkt erhaltet ihr aus Geheimhaltungsgründen – psst! – erst nach Anmeldung. 😉
Was es noch zu beachten gilt:
Wer ein eigenes Smartphone hat, kann das gerne mitbringen (ist aber kein Muss!).
Die Workshops gehen 2 Tage – wenn ihr euch anmeldet, stellt also sicher, dass ihr auch an beiden Tagen dabei sein könnt, um nichts zu verpassen.
Und so könnt ihr teilnehmen:
Schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Verschwörungskonferenz“ an EchtJetzt@distanz.info!
Das Projekt „KIT – Kompetent intervenieren im Team“ bildet Pädagog*innen aus und qualifiziert diese für einen verantwortlichen Umgang mit rechtsextrem einstiegsgefährdeten und orientierten Jugendlichen.
Jetzt Anmelden für die KIT-Weiterbildung 2021! Mehr hier.
Die KIT-Teilnehmer*innen kommen aus verschiedenen Arbeitsfeldern und integrieren diese erworbenen Kompetenzen der Distanzierungsarbeit in ihre pädagogische Praxis. Diese haben die Möglichkeit, Teil des freien Teams von Distanz e.V. zu werden und regelmäßig Workshops umzusetzen.
Teamer*innen von Distanz e.V. und Pädagog*innen von anderen Institutionen werden für unterschiedliche Kontexte qualifiziert.
Zwischen dem Glauben an demokratische Werte, einer Verunsicherung dieser Haltung und unreflektierten menschenverachtenden Aussagen liegen manchmal nur ein paar Falschmeldungen. So ist es immer öfter im Rahmen der Pädagogik notwendig, Maßnahmen zur Vorbereitung auf eine verantwortungsvolle Intervention anzubieten, weil die Möglichkeit, dass menschenverachtende Aussagen offen vertreten werden, sich stark erhöht hat. Das ist einer gesellschaftspolitischen Situation geschuldet, in der die Grenzen des Sagbaren durch den Rechtspopulismus in Politik und (sozialen) Medien geweitet wurden und dadurch selbstverständlicher in der Öffentlichkeit präsent sind.
Offene Menschenverachtung scheint kein Tabu mehr zu sein. Pädagog*innen müssen lernen, damit umzugehen.
Das Projekt KIT hat zum Ziel, Pädagog*innen so auszubilden, dass sie diesen zunehmenden Anforderungen gewachsen sind und bereits in kurzzeit-pädagogischen Projekten Distanzierungsimpulse setzen können. Mindestens soll aber die Selbstsicherheit der KIT-Teilnehmer*innen so weit entwickelt werden, dass sie angemessen, verantwortungsvoll und gleichzeitig gelassen genug in eine Maßnahme der Intervention mit den Jugendlichen gehen können. Dafür wollen wir Pädagog*innen, politischen Bildner*innen und Akteur*innen aus den Jugendkulturen und Medien die entsprechenden Werkzeuge und das nötige Selbstvertrauen an die Hand geben. Dies geschieht zunächst einmal über unsere dreitägige Grundlagenausbildung.
KIT vermittelt Wege und die nötige Selbstsicherheit, um kompetent Distanzierungsimpulse setzen zu können.
Nach der Grundlagenausbildung betreuen wir die Personen, die Teil des freien Teams von Distanz e.V. werden, weiter. Unsere Teamer*innen beginnen mit Hospitationen, führen Reflexionsgespräche zu zweit sowie in Gruppen-Settings durch und erhalten Fortbildungen und Supervision.
Die Teamer*innen kommen auch für andere Träger zum Einsatz. Wir haben hier einen landesweiten Auftrag, der weit über die Bedarfe des eigenen Trägers hinausgeht. Im Sinne eines konstruktiven und interessanten Wissensaustauschs und Erfahrungsgewinns begrüßen wir es, wenn die von uns ausgebildeten Teamer*innen sich in vielen anderen Projekten engagieren und einbringen.
Die KIT-Teilnehmer*innen können ihre Erfahrungen auch für andere Projekte nutzen.
Das Projekt „Anti-Hate-Bubble-Approach – Digitale Distanzierungsarbeit für einen demokratischen Dialog“ hat die These: Online- und Offline-Lebenswelten lassen sich nicht mehr voneinander trennen. So findet ein erheblicher Teil der zwischenmenschlichen Kommunikation und Information mittlerweile online statt. Mehr noch gilt das Web als das Informations- und Vernetzungsmedium schlechthin. Dies hat keine unerheblichen Auswirkungen auf junge User*innen, birgt doch die unreflektierte Nutzung von z.B. Social Media-Plattformen die Gefahr der Falschinformation und Abschottung in heikle Lebenswelten und einseitige Informationskanäle.
Distanz e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Online-Lebenswelt als Zugang zu nutzen, um die digitale Distanzierungsarbeit als einen langfristigen Arbeitsschwerpunkt des Vereins zu etablieren.
Erfahrungen aus der Distanzierungsarbeit werden auf eine Online-Situation übertragen und als Arbeitsschwerpunkt des Vereins entwickelt.
Das Projekt Anti-Hate-Bubble-Approach hat zum Ziel, das Abschotten von Lebenswelten in Filterblasen zu durchbrechen. Für dieses Vorhaben werden die Erfahrungen aus der Distanzierungsarbeit auf den Online-Kontext übertragen und Grundlagen für eine digitale Distanzierungsarbeit erarbeitet. Hierbei kooperieren wir mit den Expert*innen von Diskutier Mit Mir. Der Verein Diskutier Mit Mir hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von digitalen Diskussions-Tools den demokratischen Diskurs in Deutschland und Europa zu stärken. Daran anknüpfend entwickeln wir gemeinsam mit dem Projekt „Radikalisierung im digitalen Zeitalter“ der Universität Greifswald den innovativen Anti-Hate-Bubble-Approach. Die Robert-Bosch-Stiftung fördert dieses Modellprojekt.
Die Diskutier-mit-mir-App ermöglicht einen anonymen 1:1-Chat mit den Jugendlichen.
Die bestehende App von Diskutier mit mir e.V. wird auf den pädagogischen Kontext übertragen und den Jugendlichen ein Gespräch auf Augenhöhe angeboten. Das Projekt hat zum Ziel, insbesondere die Personen zu erreichen, die offline schwer zugänglich sind. Eine anonyme Chatsituation soll hierbei eine Brücke bauen, um auch diese jungen Menschen zu erreichen. Im Fokus stehen hierbei junge Menschen, die rechtsextreme Gefährdungslagen aufweisen und ein hohes Bedürfnis nach politischer Reibung haben.
Der anonyme digitale Raum kann zwar enthemmte Hassreden fördern, und Algorithmen bergen die Gefahr, dass sich Menschen in meinungsbildenden Echokammern radikalisieren. Auch machen sich mitunter rechtsextreme Kräfte das Internet und die Funktionsweise von Social Media-Plattformen zunutze, um gezielt Fake News zu verbreiten. Diese entfalten dahingehend große Wirkung, dass sie an Ängste anknüpfen, diese schüren und verstärken. Allerdings besteht unsere Grundannahme darin, dass das Netz ebenso das Potenzial hat, Ansprachemöglichkeiten zu schaffen und somit anonym-vertrauliche Reflexionsräume anzubieten. An dieser Stelle wollen wir ein Setting herstellen, das eine konstruktive, deeskalierende Gesprächssituation bietet.
Wir wollen rechtsextremen Kräften nicht das Netz überlassen. Wir nutzen die die Vorteile der Netzwelt und ermöglichen produktive Gespräche.
Der angestrebte Zugang zu Online-Lebenswelten von rechtsextrem einstiegsgefährdeten oder orientierten Jugendlichen wird die Arbeit von Distanz e.V. flankieren und ergänzen. Den im Projekt erreichten Jugendlichen werden im Anschluss von uns Distanzierungstrainings im Offline-Kontext angeboten.
Was tun, wenn jungen Menschen extrem rechte Tendenzen zeigen? Dieser Film gibt Einblick in die Arbeit von Distanz e. V. und zeigt, wie pädagogische Intervention gelingen kann.
Film über Distanz e. V., 2023; Dauer: ca. 9 Minuten, Größe: ca. 192 MB.
Das folgende Leitbild ist in einem beteiligungsorientierten Prozess von Mitarbeiter*innen, Vereinsmitgliedern und dem Vorstand von Distanz e. V. entstanden. Wir haben zum einen den Anspruch, diese Werte innerhalb des Teams und im Verein zu leben. Zum anderen dient uns das Leitbild auch als Handlungsorientierung für die Gestaltung sämtlicher Außenkommunikation, insbesondere der Gestaltung von Maßnahmen und Kooperationsbeziehungen.
Für eine gute Arbeit ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter*innen gerne bei Distanz e. V. arbeiten und es als sinnstiftende gemeinsame Tätigkeit erleben, die persönliche Entwicklung zulässt und Individualitäten anerkennt. Ein solidarisches Miteinander im Team zeigt sich darin, dass auch die individuellen Lebenslagen und Bedürfnisse anerkannt und bei der Gestaltung des Arbeitsalltages berücksichtigt werden sowie darin, Konflikte als Team konstruktiv zu bearbeiten.
Die Grundlage unserer Arbeit und Motivation für unser Handeln im Rahmen der Distanzierungsarbeit und darüber hinaus, ist die Orientierung an der Charta der Menschenrechte. Diese Werte werden im Folgenden nicht dezidiert ausgeführt, weisen jedoch zahlreiche Überschneidungen mit den zentralen zehn Werten von Distanz e. V. auf.
Eine Gesellschaft, in der sich alle Menschen wohlfühlen können, muss sich an den Kinder-, Jugend- und Menschenrechten orientieren. Mit unserer Arbeit leisten wir einen Beitrag zu diesem Wohl der Gesellschaft. Unser Ziel ist es, das gesellschaftliche Miteinander diskriminierungsärmer zu machen. Langfristig wollen wir extrem rechten Gruppierungen den Nachwuchs entziehen sowie die Selbstwirksamkeit von jungen Menschen fernab von Abwertung und Gewalt stärken. Anerkennung und Wertschätzung sind für unsere Arbeit handlungsleitend: nach innen – in unserem Team – und nach außen – mit Jugendlichen, Fachkräften und Institutionen.
Die folgenden Werte sind gleichwertig und ergänzen sich gegenseitig.
Innovation
Innovativ weiterdenken
Wir begreifen uns als lernender und kreativer gemeinnütziger Verein, der sich an etablierten Maßstäben der Sozialen Arbeit sowie der Politischen und Kulturellen Bildung orientiert. Wir nutzen bei der praxisnahen Gestaltung unserer Angebote eine gewissenhafte Kombination von Fachlichkeit und Handlungsorientierung.
Verantwortung
Verantwortungsbewusst handeln
Wir setzen uns zum Ziel, uns geduldig auf Prozesse einzulassen und unsere Arbeit gewissenhaft umzusetzen. Dabei achten wir sowohl auf Ressourcen als auch auf Grenzen aller Beteiligten und wägen bei Entscheidungen die verschiedenen Konsequenzen ab. So können wir Menschen verantwortungsbewusst und zielgerichtet dabei unterstützen, ihre Herausforderungen dauerhaft selbst zu meistern.
Professionalität
Professionalität reflektieren
Wir reflektieren unser Wirken selbstkritisch, indem wir unsere Standards fachlich diskutieren und evaluieren (lassen). Kritik nehmen wir als positiven Impuls auf, um unsere Angebote und Kompetenzen, sowie uns selbst, weiterzuentwickeln. Im Kern unserer Professionalität steht unsere klar menschenrechtsorientierte Haltung.
Kooperation
Kooperationen auf Augenhöhe leben
Unsere Mitarbeiter*innen sehen (pädagogische) Fachkräfte als Expert*innen ihrer jeweiligen Arbeitsfelder und Institutionen. Wir sind bestrebt, unsere eigene Expertise laufend und kooperativ weiterzuentwickeln und zu vermitteln. Voneinander lernend fokussieren wir gemeinsame Ziele und finden Lösungen für Herausforderungen im Berufsalltag. So tragen wir im Team und mit anderen kollegial zur Entwicklung unserer eigenen Strukturen, anderer Institutionen und des Fachdiskurses bei.
Mitgestaltung
Mitgestaltung anregen
Für die Möglichkeit der Mitgestaltung von Prozessen bedarf es für uns ein hohes Maß an Transparenz, Informationsaustausch und Verantwortungsübernahme in den jeweils zuständigen Rollen. Unsere Haltung, Herangehensweise sowie durchführende Praxis im jeweiligen Handlungsfeld werden dadurch nachvollziehbar und ermöglichen Beteiligung. Das gilt im internen Arbeitsprozess ebenso wie bei externen Maßnahmen. Auf diese Weise können wir auch junge Menschen, Fachkräfte und Kooperationspartner*innen bedürfnisorientiert in die Umsetzung unserer Maßnahmen einbinden.
Anerkennung
Herausforderungen anerkennen und verändern
Persönliche Perspektiven auf pädagogische Herausforderungen nehmen wir ernst und haben den Anspruch, eine passende Unterstützung zu finden. Auch die Perspektiven junger Menschen und ihrer Lebenswelten werden ernst genommen und berücksichtigt, ebenso ihre verschiedenen Lebenslagen, Befähigungen und Bedürfnisse. Wir unterstützen Menschen dabei, sich kritisch mit sich, ihren Einstellungen und der Gesellschaft auseinanderzusetzen – dies fördert eine selbstbestimmte Gestaltung der eigenen Biografie.
Bewusstheit
Eigenverantwortlichkeit durch Reflexion stärken
Reflexion bedeutet für uns, sich und andere (kritisch) zu hinterfragen sowie bewusst auf Einstellungen und Handeln zu blicken. Daraus entsteht eine Bewusstheit dafür, lösungsorientiert zu verstehen, aber auch zu erkennen, wann Grenzen erreicht sind und Verständnis für das Gegenüber aufhört. Dies ist die Grundlage für eine eigenverantwortliche, respektvolle und konstruktive Zusammenarbeit im Innen- wie im Außenverhältnis.
Empathie
Empathisch sein
Empathie entwickelt sich über bewusstes Zuhören, Zugewandtheit und nötige Distanz. Gefühle ernst zu nehmen und damit zu arbeiten, beinhaltet den Versuch zu verstehen und nachzufühlen. Daraus resultiert für uns eine vertrauensvolle Basis, ein achtsames Miteinander und eine zielgerichtete praktische wie auch emotionale Unterstützung.
Solidarität und Kritik
Unterstützend und kritisch begleiten
Durch kritische Interventionen unterstützen wir Menschen, den Weg der Abwertung und Pauschalisierung zu verlassen und diskriminierende und gewaltvolle Handlungen zu reduzieren. Als zivilgesellschaftlicher Verein sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, die Jugendhilfe darin zu unterstützen, Präventions- und Interventionsmaßnahmen der Distanzierungsarbeit als Querschnittsaufgabe zu integrieren. Wir finden es wichtig, mit anderen Trägern solidarisch zusammenzustehen, vor allem, wenn – aus unserer Sicht – sinnvolle Arbeit infrage gestellt wird.
Freude
Mit Freude Erfolge feiern
Freude bedeutet für uns, Begeisterung, Leidenschaft und Humor in der Arbeit zu bewahren. Wir erlauben uns, freudige Entwicklungen und Wirkungen gebührend zu feiern, auch wenn wir nicht selten zu freudlosen Themen arbeiten.
Aktuelle Ausschreibungen & Ankündigungen zu Projekten, Stellen und Veranstaltungen aus dem Feld der Distanzierungsarbeit
Verwaltungsfachangestellte bei Distanz e. V.
Distanz e. V. in Weimar sucht zum 01. April 2026, eine/n Verwaltungsfachangestellte/n (oder mit vergleichbarer Ausbildung) zur Unterstützung in unserer Verwaltung für 30 Stunden/Woche
Wir suchen für Maßnahmen der Distanzierungsarbeit Teamer*innen im Bereich politischer, historischer und jugendkultureller Bildung. Distanz e. V. setzt hierbei im Rahmen von Kurzzeitpädagogik Workshops an Schulen und in Jugendclubs um.
Distanz e. V. stellt Materialien zur Distanzierungsarbeit gegenüber menschenfeindlichen und gewaltbefürwortenden Haltungen bereit. Die Inhalte unterstützen pädagogische Praxis, Präventionsarbeit und fachliche Reflexion.
Informationen zu Distanz e. V.
Grundlagen zu Distanz e. V. PDF, 1 Seite ca. 300 KB
Infobroschüre Distanzierungstrainings
Zugänge, Ziele und Methoden PDF, 8 Seiten ca. 9,3 MB
Distanzierungsarbeit als Querschnittsaufgabe pädagogische Praxis
Eine Arbeitshilfe für die Praxis mit extrem rechts einstiegsgefährdeten und orientierten jungen Menschen PDF, 123 Seiten ca. 2,3 MB
Have a „BRAKE“ have a Distanzierungsprozess
Distanzierungsarbeit als aufsuchende Netzwerkaufgabe – Methoden, Zugänge und Angebote von Distanz e. V. PDF, 18 Seiten ca. 9 MB
Evaluation des Wirkmodells von Distanz e. V.
Evaluation des Wirkmodells von Distanz e. V. durch das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), Isabell Ziegler, Mai 2022 PDF, 15 Seiten ca. 300 KB
Postkarte BRAKE-Ansatz und Distanzierungsarbeit
Grafische Visualisierung des BRAKE-Ansatz PDF, 1 Seite ca. 1,1 MB
Fortbildungsangebote von Distanz e. V.
PDF, 2 Seiten ca. 230 KB
Erlebnispädagogische Workshops der politisch (-historischen) Bildung
Workshop-Übersicht PDF, 5 Seiten ca. 1,7 MB
Flyer Perspektivtrainings
Informationen über das Perspektivtraining – Wege aus der Gewaltspirale PDF, 1 Seite ca. 130 KB
Flyer Coaching
Coaching Formate von Distanz e.V. im Überblick PDF, 2 Seiten ca. 250 KB
Flyer Kurz Coaching (Flex-C)
Informationen über das Kurz Coaching Flex-C PDF, 2 Seiten ca. 3 MB
Flyer Transform
Informationen über das Innovationsprojekt Transform PDF, 2 Seiten ca. 400 KB
In den Publikationen von Distanz e. V. werden fachliche Perspektiven, Analysen und Erfahrungen aus der Distanzierungsarbeit gebündelt. Die Texte dienen der Vertiefung, Einordnung und Weiterentwicklung professioneller Praxis.
Den Einstieg in den Rechtsextremismus verhindern
Aufsuchende Distanzierungsarbeit gegen Radikalisierung bei jungen Menschen. Ein Leitfaden
Veröffentlichung im August 2024 im Verlag Barbara Budrich
BPB-Grundlagenaufsatz zum Handlungsfeld Distanzierungsarbeit
Distanzierungsarbeit als Handlungsfeld und Querschnittsaufgabe im Verhältnis zur Ausstiegsberatung
erschienen im Themenschwerpunkt „Ausstieg und Deradikalisierung“ auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung 03/2024
Männlichkeit, Gewalt und Misogynie
erschienen in: Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (Hg.) (2023): Wissen schafft Demokratie. Schwerpunkt Antifeminismus & Hasskriminalität, Band 13, Online-Ausgabe. Jena, 74–85
Stadt und Rassismus
Aufsuchende Distanzierungsarbeit: Zielgruppe, Zugang und methodischer Ansatz
erschienen in Stadt und Rassismus (2021): Über die Zusammenhänge zwischen Strukturen der Stadt und denen des Rassismus – als Raum für den antirassistischen Kampf von Frank Eckard und Hamidou Maurice Bouguerra
Verantwortlich Handeln: Praxis der Sozialen Arbeit mit rechtsextrem orientierten und gefährdeten Jugendlichen
Herausgegeben von Silke Baer, Kurt Möller und Peer Wiechmann
SPEX ist ein Trainingsprogramm für junge Menschen im Saale-Holzland-Kreis, das gewalttätigem Verhalten entgegenwirkt und neue Perspektiven eröffnet. Ziel ist es, Lebensentwürfe ohne Gewalt zu fördern, Handlungsmuster zu reflektieren und individuelle Stärken auszubauen – durch lebensweltnahe, niedrigschwellige und beteiligungsorientierte Methoden.
Was bewirkt SPEX?
Das Training unterstützt junge Menschen dabei:
ihre Lebensperspektive aktiv und gewaltfrei zu gestalten
sich selbst und ihre Handlungen besser zu verstehen
Konflikte konstruktiv zu lösen
Selbstbewusstsein und Resilienz gegenüber Gruppendruck zu entwickeln
Zielgruppe
Junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren
Menschen jeden Geschlechts, mit und ohne Behinderung
unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund
besonders auch Personen mit multiplen Problemlagen (z. B. Sucht, familiäre Gewalt, instabile Beziehungen)
Trainingsformate
Einzelsetting: 18 Sitzungen à 1,5 Stunden
Gruppensetting: 10 Sitzungen à 2 Stunden
Beide Formate starten mit fünf vorbereitenden Gesprächen. Die passende Trainingsform wird gemeinsam mit der vermittelnden Instanz ausgewählt.
Besonderheiten des Projektes
Einbindung des Umfelds: Bezugspersonen werden aktiv einbezogen und können Impulse setzen.
Erweiterte Unterstützung: Empfehlungen für ergänzende Maßnahmen (z. B. Elternberatung, systemische Familienhilfe).
Ehemalige Teilnehmende als Peer-Trainer*innen
Integration von spielerischen jugendkulturell-bildnerischen Angeboten
Ziele des Projekts
1. Zukunft planen – frei von Gewalt
Junge Menschen entwickeln eigene, gewaltfreie Lebensperspektiven und erhalten Unterstützung bei Freizeitgestaltung und Zukunftsplanung.
2. Selbstreflexion stärken
Durch gezielte Fragen lernen die Teilnehmenden, eigene Denk- und Handlungsmuster zu erkennen und daraus neue Handlungsoptionen zu entwickeln.
3. Konfliktfähigkeit ausbauen
Stärkung der persönlichen Handlungskompetenz, Entwicklung alternativer Konfliktlösungsstrategien und Aufbau von Resilienz gegen Gruppendruck.
Mit dem Projekt CAP – Cultures, Arts & Politics stärkt Distanz e. V. junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren in ländlich geprägten Regionen Thüringens durch kreative Jugendkultur- und Medienworkshops. Durch die Bestärkung konstruktiver Interessen Jugendlicher und die Förderung von Selbstwirksamkeit werden demokratische Beteiligung und Vernetzung attraktiv gestaltet und ermöglicht – direkt in ihren Lebenswelten.
Warum CAP?
Gerade in Zeiten intensiver Mediennutzung und Social Media brauchen junge Menschen auch physische Räume, in denen sie sich kreativ, konstruktiv-kritisch und wirksam mit gesellschaftlichen Fragen demokratisch orientiert begegnen und auseinandersetzen können. CAP schafft genau solche Räume – jugendnah, niedrigschwellig und demokratisch inspiriert.
Unser Ansatz
Die Teilnehmer*innen wählen selbst aus einem Repertoire von Workshops mit jugendkulturellem, medienpädagogischem und politisch-historischem Fokus. Die Durchführung erfolgt durch geschlechterparitätisch besetzte Zweierteams mit spezifischer Expertise und Fortbildung von Distanz e. V.
Projektziele
Aufbau demokratischer Handlungskompetenz, Begegnung und sozialer Verantwortung
Lebensweltliche Ansprache von jungen Menschen in ländlichen Räumen
Förderung von Kreativität, Reflexion und Selbstwirksamkeit
Stärkung außerschulischer Vernetzung
Aufbau des Projekts
Phase 1 – Einstieg und Auswahl
In Projekttagen wählen Teilnehmer*innen aus einem vielfältigen Repertoire ihre Wunsch-Workshops aus. Die Angebote finden in Jugendclubs, stationären Einrichtungen oder über die Schulsozialarbeit statt – außerschulisch und freiwillig.
Phase 2 – Vertiefung und Bindung
Interessierte Teilnehmer*innen aus der ersten Phase nehmen an mehrtägigen Intensivworkshops in ihren Regionen teil. So entstehen interessengeleitete wiederkehrende Begegnungen, lokale Vernetzung und ein starkes demokratisches Gemeinschaftsgefühl.
Phase 3 – Vernetzung in ganz Thüringen
Lebensweltorientierte Workshops und überregionale „Peak Events“ verbinden Teilnehmer*innen aus verschiedenen Regionen. Das Ziel: Thüringenweite Netzwerke, welche junge Menschen im demokratischen Engagement stärken und inspirieren.
Zentrale Elemente der Umsetzung
Beteiligende Workshopwahl durch die Teilnehmenden
Demokratische, lebensweltorientierte Inhalte
Raum für Erwartungen und individuelle Interessen
Wertschätzender, kreativer Austausch
Geschlechterparitätische Teamer*innen-Teams
Laufzeit des Projekts
01.05.2023 – 01.05.2028
Gefördert durch
Kooperationspartner
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